Leinenführigkeit bedeutet, miteinander zu kommunizieren, achtsam zu sein, eine emotionale Verbindung aufzubauen und gemeinsam zu handeln.

Jeder Hundehalter wünscht sich, dass der eigene Hund an der lockeren Leine neben ihm läuft, nicht zieht und auch nicht plötzlich losrennt, sodass man fast den Arm ausgerissen bekommt. Die Realität schaut jedoch oft anders aus: Es wird gezogen, immer wieder vorgeprescht, sich nicht an das Tempo des Menschen angepasst und so weiter.

  • Warum können viele Hunde nicht einfach locker an der Leine laufen?
  • Warum muss als Team tatsächlich daran gearbeitet werden, damit es mit der Leinenführigkeit klappt?

Eine mögliche Antwort darauf wäre: Ein Hund hat zunächst keine Vorstellung davon, was der Mensch von ihm möchte. Was für uns Menschen eine lockere Leine bedeutet, ist für einen Hund ein sehr abstraktes Konzept.

Es hat mit Sicherheit nichts mit Sturheit des Hundes zu tun, noch mit der Möglichkeit, dass er zu dumm ist, um zu begreifen, was der Mensch von ihm will.

Eine Leinenführigkeit, die dem Hund gegenüber fair ist und ohne Strafe auskommt, welche Stress, Vertrauensbruch oder Fehlverknüpfungen verursachen kann, ist von langer Dauer.

Diverse Tipps von anderen Hundebesitzern, Bekannten und Verwandten oder Anleitungen aus den Social-Media-Kanälen bringen oftmals nur mäßigen Erfolg.

Zu diesen „gut gemeinten“ Ratschlägen gehören unter anderem:

  • Wenn der Hund zieht, dann muss ihn der Mensch immer wieder zu sich zurückziehen (das bringt nichts, da der Hund sich daran gewöhnt, immer wieder zurückgezogen zu werden).
  • Der unfaire Leinenruck hilft nicht, da der Hund sich daran gewöhnt; es sei denn, er ist so heftig, dass der Hund vor Schmerzen aufschreit und daraufhin nicht mehr an der Leine zieht, um diesem Schmerz zu entgehen. Dies stört jedoch erheblich die Beziehung zwischen Mensch und Hund und ist tierschutzrelevant.
  • schnell vor den Hund springen und sich ihm in den Weg stellen, um ihn auszubremsen (das funktioniert zwar im Moment, aber wollten wir nicht gemeinsam laufen und nicht ständig vor ihm herumtanzen).

Diese Beispiele für Handlungen, die nicht helfen, bewirken etwas: Sie sind zum Teil regelrecht schädlich für die Hund-Mensch-Beziehung.

Ein auf den Hund abgestimmtes Training in der Leinenführigkeit kann nicht nur die gewünschten Ergebnisse erzielen, sondern auch die Beziehung und das gegenseitige Vertrauen stärken.

In meiner mobilen Hundeschule Hund-Mensch TeamWork biete ich Kurse für Leinenführigkeit an, die in die Tiefe gehen und genau an dieser Thematik arbeiten. Die Leinenführigkeit wird von Grund auf neu aufgebaut und im Verlauf des Kurses schaffen wir die freiwillige und gern stattfindende Orientierung des Hundes an den Menschen und eine klare, faire Kommunikation dem Hund gegenüber.

Unser Training findet nicht auf einem eingezäunten Gelände statt, sondern in verschiedenen Umgebungen, beginnend mit einer ablenkungsarmen Umgebung bis hin zur alltagsrelevanten Umgebung wie belebten Orten.

Zum Thema passende Termine oder Beiträge

  • An lockerer Leine laufen will gelernt sein.
    Kurs 8 × 1 Stunde | max. 4 Teams

Termine aus unserem Kalender

Keine Veranstaltung gefunden