17.30 | Körpersprachliches Führen
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold – dieses Sprichwort gilt besonders im Hundetraining.
Hunde kommunizieren hauptsächlich auf nonverbale Weise, indem sie sich durch ihre Körpersprache, ihre Gesichtsausdrücke oder feine Gesten ausdrücken. Menschen haben die Tendenz, häufig ausgiebig zu sprechen (manchmal sogar übermäßig viel) und gehen davon aus, dass der Hund all diese zahlreichen Worte begreift.
Im Laufe der Zeit erlernt ein Hund, bestimmte Wörter aus den vielen Äußerungen des Menschen herauszufiltern. Es wäre für ihn jedoch einfacher, wenn der Mensch nicht verbal kommunizieren würde, sondern mit gezielter Körpersprache.
Nonverbale Kommunikation ist ein Aufmerksamkeitsschub und verbessert die Zusammenarbeit.
Manchmal können ein ruhiger Blick, eine offene Körperhaltung oder ein sanftes Handzeichen mehr sagen als viele Worte; selbst ein kleines Schulterzucken sendet ein schnelleres und klareres Signal an den Hund als unzählige Worte.
So entsteht ein echtes Miteinander, bei dem sich Hund und Mensch auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam wachsen.
Das Ziel
- Einsatz von bewusst körpersprachlichen Signalen
- Der Hund achtet mehr auf Veränderungen in der Körpersprache des Menschen und reagiert
Der Weg
- Aufbau gezielt eingesetzter Körpersignale, auf die der Hund anspricht
Voraussetzung
- Wir kennen uns bereits (falls nicht, möchte ich Sie und Ihren Hund gerne vorher kennenlernen).


