Warum stellt Hitze ein Problem für Hunde dar?
Im Gegensatz zu Menschen schwitzen Hunde nicht. An den Pfoten haben sie einige Schweißdrüsen, die jedoch lediglich zur Duftmarkierung und nicht zur Thermoregulation (Regulierung der eigenen Körpertemperatur) dienen.
Generell gilt für alle Hunde: Tierhaltende müssen Rücksicht nehmen und bei großer Hitze besonders vorsichtig sein!
Das Wichtigste ist: Bewegung reduzieren oder in die kühlen Morgen- und Abendstunden verlegen, Schattenplätze suchen und darauf achten, dass der Hund ausreichend trinkt. Jeder Hund sollte die Chance haben, selbst zwischen verschiedenen Temperaturzonen zu wählen, besonders wenn er draußen gehalten wird.
Tipps
- Generell ist es wichtig, dass Ihr Hund immer Zugang zu frischem Wasser hat.
- Vermeiden Sie in der Mittagshitze oder in der prallen Sonne spazieren zu gehen. Bewegen Sie sich in den kühlen Morgen- und Abendstunden oder nutzen Sie schattige Orte wie gut begrünte Parks oder Wälder. Ermöglichen Sie Ihrem Hund, sich an schattigen und kühlen Plätzen aufzuhalten.
- Vorsicht bei heißem Asphalt. Die Pfoten von Hunden sind sensibel. An heißen Sommertagen kann der Asphalt extrem hohe Temperaturen erreichen, was schnell zu Verbrennungen der Pfoten führen kann.
Probieren Sie es selbst aus: Wenn Sie Ihre Hand auf den heißen Asphalt legen und sie müssen Sie nach wenigen Sekunden schon wieder zurückziehen, dann ist ein Spaziergang darüber keine gute Idee. - Gibt es einen See oder Fluss in der Nähe? Gönnen Sie Ihrem Hund ein erfrischendes Bad. Er wird sicherlich eine Erfrischung in einem Planschbecken oder auf einer speziellen Kühlmatte genießen! Aber Achtung: Unterkühlung gilt es zu vermeiden!
- Achtung: Lassen Sie einen Hund niemals allein in einem Auto! Selbst wenn man nur kurz etwas erledigt oder das Auto im Schatten parkt, gilt dies ebenfalls.
- Verhindern Sie nicht das Hecheln Ihres Hundes, indem Sie ihm einen engen Maulkorb anlegen.


